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DFL-Geschäftsführer: WM-Achtelfinale in Katar streichen

DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig kann sich gut vorstellen, bei der WM 2022 auf das Achtelfinale zu verzichten. Foto: Matthias Balk DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig kann sich gut vorstellen, bei der WM 2022 auf das Achtelfinale zu verzichten. Foto: Matthias Balk
Berlin. 

In der Debatte um die Fußball-WM in Katar hat DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig eine Turnierreform vorgeschlagen.

„Ich halte den Wegfall des WM-Achtelfinals für eine gute Option. Wenn statt der beiden Bestplatzierten nur noch der Gruppensieger weiterkäme, könnte direkt das Viertelfinale gespielt werden”, sagte der Spitzenfunktionär der Deutschen Fußball Liga dem „Kicker”. Auslöser für den Vorstoß sind die Pläne der FIFA, die umstrittene Weltmeisterschaft um vier Tage zu verkürzen.

„Es kann nicht sein, dass die WM von 32 auf 28 Tage verkürzt wird, die Spieler aber die gleiche Anzahl von Partien absolvieren müssen”, sagte Rettig. Die Task Force der FIFA hatte sich zuletzt für einen WM-Termin „Ende November bis Ende Dezember” ausgesprochen. Wegen des engen Terminkalenders im internationalen Fußball soll dann nur vier Wochen in Katar gespielt werden.

Dadurch würde die Belastung für Spitzenspieler erhöht, mahnte Rettig, „und am Ende zahlen die Clubs die Zeche”. Neben dem Wegfall des WM-Achtelfinals befürwortet der DFL-Geschäftsführer eine Verlegung des Confederations Cups 2021. „Es wäre unverständlich, ihn genau zwölf Monate vor der WM auszurichten. Unser Ansatz wäre, den Confed-Cup im Sommer 2021 aufgrund der Temperaturen in einem anderen Land als Katar auszutragen”, sagte Rettig. Zudem solle die Club-WM 2022 „ersatzlos entfallen”.

(dpa)
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