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Deutsche Firma bekommt Lizenz für Tor-Technologie

Eine weitere deutsche Firma darf auf einen Einsatz als Ausrüster für die Tortechnologie bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien hoffen. Der Weltverband FIFA zeichnete das von GoalControl aus Würselen entwickelte System mit der entsprechenden Lizenz aus.
Die FIFA erteilte für das von GoalControl aus Würselen entwickelte Kamera-System die entsprechende Lizenz. Foto: Alberto Lancia Die FIFA erteilte für das von GoalControl aus Würselen entwickelte Kamera-System die entsprechende Lizenz. Foto: Alberto Lancia
Zürich. 

"14 Kameras im Stadion erfassen den Ball mit einer Positionsgenauigkeit von 5 mm auf dem Spielfeld", erklärte GoalControl auf seiner Homepage. Wenn der Ball die Torlinie überquert, "erhalten die Schiedsrichter in weniger als einer Sekunde ein Vibrations-Signal und eine optische Anzeige des Tors auf ihre Uhr". Auch Hawk-Eye, einziger britischer Bewerber arbeitet mit Kameras. GoalRef, das maßgeblich vom Fraunhofer Institut in Erlangen mitentwickelt wurde und Cairos technologies AG aus Ismaning nutzen hingegen Magnet-Feld-Technologie.

Die technische Hilfe soll beim Confederations Cup in diesem Sommer und bei der Weltmeisterschaft 2014 zum Einsatz kommen. Welcher der vier Kandidaten den Zuschlag bekommt, wird im April entschieden. Mit der Einführung reagiert der Weltverband unter anderem auf den Torklau bei der WM 2010, als ein klarer Treffer von Frank Lampard im WM-Achtelfinale England gegen Deutschland nicht anerkannt wurde.

Um die Schiedsrichter noch mehr aus der Kritik nehmen zu können, sollen die strittigen Szenen künftig womöglich auch auf den Stadionleinwänden gezeigt, bzw. wiederholt werden können. In einem Dokument, das das International Football Association Board an diesem Samstag bei seiner Sitzung im schottischen Edinburgh zu verhandeln hat, empfiehlt der Weltverband aber auch, die Schiedsrichter in die Diskussion miteinzubeziehen. "Allein deswegen, weil es das Hauptziel der Tortechnologie ist, die Schiedsrichter zu unterstützen und sie zu schützen", hieß es in dem Schreiben, das am Freitag bekanntwurde.

Die Frage, ob und wenn ja wie Wiederholungen in Stadien gezeigt werden sollen, "sollte einer der ersten Diskussionspunkte sein", hieß es vonseiten der FIFA. Bislang wurden umstrittene Szenen auf den Leinwänden in den Stadien nicht übertragen, um die Stimmung nicht weiter anzuheizen.

 

 

(dpa)
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