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Frankfurt kapituliert vor übermächtigen Bayern

Carlos Zambrano wird nicht gegen die Bayern spielen. Foto: Daniel Reinhardt Carlos Zambrano wird nicht gegen die Bayern spielen. Foto: Daniel Reinhardt
München. 

Es wirkt wie eine Kapitulation schon vor dem Anpfiff. Ohne die Stammkräfte Sebastian Rode und Carlos Zambrano tritt Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga beim übermächtigen Tabellenführer FC Bayern München an.

«Das bedeutet aber nicht, dass wir etwas herschenken», beteuerte Trainer Armin Veh. Er begründete die erstaunliche Maßnahme mit der für die Hessen wichtigeren folgenden Partie im Abstiegskampf gegen Eintracht Braunschweig: «Rode und Zambrano droht nach der nächsten Gelben Karte eine Sperre. Wir brauchen sie gegen Braunschweig nötiger.»

Die Münchner Offensive aufhalten soll unter anderem Alexander Madlung. Der Winter-Zugang soll in der Innenverteidigung Zambrano ersetzen und an der Seite von Marco Russ seine Liga-Premiere für die Eintracht feiern. Für Rode, der im Sommer zum FC Bayern wechseln soll, rückt Johannes Flum nach verbüßter Gelb-Sperre in die Startelf.

Auch bei den Bayern dürfte es wieder Umstellungen geben. Franck Ribéry ist wieder fit, ebenso Arjen Robben. Neben der Frankfurter Selbst-Schwächung erhöht auch das die Erwartungen, dass der Club-Weltmeister den elften Ligasieg in Serie einfahren wird.

Bayern-Trainer Pep Guardiola möchte im ersten Heimspiel 2014 «den Vorsprung auf Leverkusen, Dortmund und Gladbach halten». Als Meister fühlt sich der Spanier trotz der klaren Tabellenführung noch nicht: «Keine Mannschaft auf der Welt hat einen Titel schon im Januar gewonnen. Das ist unmöglich», erklärte Guardiola.

(dpa)
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