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Galatasaray stellt Großkreutz vor - FIFA muss bestätigen

Galatasaray Istanbul stellt Kevin Großkreutz nach langem Hin und Herr als neuen Spieler vor. Allerdings fehlt noch die Zustimmung des Fußball-Weltverbandes FIFA.
In der Türkei wurde Kevin Großkreutz bereits vorgestellt. Foto: Caroline Seidel In der Türkei wurde Kevin Großkreutz bereits vorgestellt. Foto: Caroline Seidel
Istanbul. 

Der türkische Fußball-Meister Galatasaray Istanbul hat am Dienstagabend Kevin Großkreutz als neuen Spieler auf seiner Homepage vorgestellt. Allerdings muss der Transfer des Weltmeisters von Borussia Dortmund an den Bosporus noch vom Fußball-Weltverband FIFA genehmigt werden.

Der Wechsel drohte zu platzen, weil angeblich am Montagabend die notwendigen Transferunterlagen zu spät eingereicht worden waren. Galatasaray glaubt beweisen zu können, dass die Unterlagen wegen Problemen im elektronischen FIFA Transfer Matching System nicht rechtzeitig vor Mitternacht bei der FIFA vorlagen.

Sollte die FIFA sich der Ansicht der Türken anschließen, würde Defensiv-Spezialist Großkreutz Teamkollege von Nationalspieler Lukas Podolski werden. Der 27-Jährige erhält in Istanbul einen Dreijahresvertrag. Die Ablösesumme liegt bei 1,5 Millionen Euro.

Großkreutz hatte in dieser Saison unter dem neuen BVB-Trainer Thomas Tuchel noch kein Spiel absolviert und war lediglich in der U23 zum Einsatz gekommen. Er war am Montag nach Istanbul gereist, um dort die letzten Details zu klären und den Medizin-Check zu absolvieren.

Dann drohte der Wechsel wegen eines Formfehlers nicht zustande zu kommen. Der BVB teilte noch am Dienstagnachmittag mit, dass „der Vollzug des zwischen Borussia Dortmund und Galatasaray Istanbul vereinbarten Transfers” des Mittelfeldspielers „weiterhin offen” sei. Allerdings wies der Bundesligist Berichte aus der Türkei zurück, wonach Dortmund es verpasst habe, die Meldung des Wechsels beim FIFA-Transfersystem rechtzeitig abzuschließen.

„Borussia Dortmund hat ausnahmslos alle zur Abwicklung eines Transfers notwendigen Schritte innerhalb des Transfersystems „FIFA TMS” - wie üblich - nachweisbar sowohl zeit- als auch formgerecht eingebracht”, hatte es in der BVB-Erklärung geheißen. Die Klärung des Sachverhalts obliege nun der FIFA.

(dpa)
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