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Skripnik gelingt Befreiungsschlag gegen Stuttgart

Der Aufschwung von Werder Bremen unter der Regie von Viktor Skripnik geht weiter. Beim 2:0 gegen Stuttgart bejubelten die Fans den ersten Heimsieg ihrer Lieblinge seit einem halben Jahr.
Wussten Sie schon...<br><br>...dass sich am Sonntag zwei "Teams der Stunde" gegenüberstehen?<br><br>Nach fünf Pleiten in Folge hat die Eintracht zuletzt zwei Siege gegen die Borrussen aus Gladbach und Dortmund eingefahren. Bremens Saisonstart war noch katastrophaler, vier Spieltage grüßten die Nordlichter vom letzten Tabellenplatz. Die Negativ-Highlights: ein 0:6 in München und ein Trainerwechsel. Aber der SVW kann auch anders: Aus den letzten vier Spielen holte Werder drei Siege, zuletzt gab es ein überzeugendes 4:0 gegen Paderborn. Wussten Sie schon...

...dass sich am Sonntag zwei "Teams der Stunde" gegenüberstehen?

Nach fünf Pleiten in Folge hat die Eintracht zuletzt zwei Siege gegen die Borrussen aus Gladbach und Dortmund eingefahren. Bremens Saisonstart war noch katastrophaler, vier Spieltage grüßten die Nordlichter vom letzten Tabellenplatz. Die Negativ-Highlights: ein 0:6 in München und ein Trainerwechsel. Aber der SVW kann auch anders: Aus den letzten vier Spielen holte Werder drei Siege, zuletzt gab es ein überzeugendes 4:0 gegen Paderborn.
Bremen. 

Das Heimdebüt von Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik ist voll und ganz gelungen. Der 44-Jährige gewann mit seinem Team 2:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart und damit sein drittes Pflichtspiel in Serie als Chefcoach des norddeutschen Fußball-Bundesligisten.

Sebastian Prödl (30. Minute) brachte die Bremer vor 40 284 Zuschauern in Führung, Fin Bartels (57.) erhöhte. Mit zehn Punkten gaben die Hanseaten auch die Rote Laterne in der Bundesliga-Tabelle ab und überholten die Schwaben (9 Punkte). Der VfB ist nun seit acht Partien ohne Sieg an der Weser.

«Wir sind glücklich, aber das ist noch nicht alles: Wir müssen weiter hart arbeiten», forderte Skripnik und lobte sein Team: «Wir haben zum ersten Mal zu Null gespielt und Stuttgart keine große Chance gelassen. Nicht schlecht - Kompliment! Die Mannschaft hat den Applaus verdient.» VfB-Kapitän Christian Gentner hatte zur sechsten Saisonpleite der Schwaben dagegen nicht viel zu sagen: «Unglaublich ärgerlich, völlig unnötig.»

Skripnik, der bei seiner Premiere im Weserstadion als Nachfolger von Robin Dutt frenetisch begrüßt wurde, bot anders als im Pokal in Chemnitz nicht Ludovic Obraniak als Zehner hinter den Spitzen auf, sondern den früheren St.-Paulianer Bartels. Felix Kroos vertraute er dagegen erneut als einzigem Sechser in der Raute.

Werder begann mit mehr Schwung und hatte nach drei Minuten die erste Möglichkeit durch einen Distanzschuss von Zlatko Junuzovic aus rund 25 Metern. Der Ball ging nur knapp links am Tor von Keeper Thorsten Kirschbaum vorbei. Der Österreicher (16.) prüfte den Schlussmann gleich noch einmal, ohne dass die Gäste zwischendurch gefährlich werden konnten.

Beim VfB fehlte nur Innenverteidiger Georg Niedermeier. Die beste Chance hatte die Mannschaft von Trainer Armin Veh, als Sercan Sararer (21.) den Ball über rechts gefährlich in den Strafraum brachte, doch der Ex-Bremer Martin Harnik verfehlte knapp. Davon schienen die Norddeutschen beeindruckt und zogen sich etwas zurück. Durch einen Kopfball von Prödl nach Vorlage des starken Junuzovic gingen die Gastgeber in Führung. Der Ball prallte von Antonio Rüdiger ins Netz, das Tor wurde aber dem Österreicher gutgeschrieben.

Fast im Gegenzug hätte Christian Gentner (31.) für den Ausgleich sorgen müssen, doch der Kapitän köpfte den Ball am langen Pfosten auf den Boden und dann über die Latte statt ins leere Tor. Ein Weitschuss der drängenden Gäste von Alexandru Maxim (34.) ging ebenfalls drüber. Werders Abwehr war alles andere als sattelfest. Wolf rettete gegen Harnik (38.) zur Ecke, kurz danach zog Eljero Elia auf der Gegenseite äußerst eigensinnig zu früh ab. Die Bremer Führung war zur Pause äußerst glücklich.

Nach der Pause verfehlte Rüdiger nach einer Ecke von Maxim per Fallrückzieher nur knapp (49.). Werder hatte große Mühe, den Offensivdrang der Schwaben in Grenzen zu halten, bäumte sich aber im Laufe der zweiten Halbzeit auf. Nach einer Ecke von Junuzovic traf Bartels unhaltbar zum 2:0. Der umworbene Argentinier Franco di Santo (68.) vergab erneut. Der VfB verpasste es, aus seinen Torchancen wie erneut durch Rüdiger (63.) Kapital zu schlagen und wurde zusehends mutloser.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 36,8 - 63,2

Torschüsse: 12 - 8

gew. Zweikämpfe in %: 47,8 - 52,2

Fouls: 13 - 13

Ecken: 4 - 4

(Von Britta Körber, dpa)
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