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Für die Kickers zählt gegen Aachen nur ein Sieg

Im Pokal hui, im Liga-Alltag pfui: Die Offenbacher Kickers befinden sich im Abstiegskampf.
Glaubt an die Qualität der Mannschaft: Mathias Fetsch. Glaubt an die Qualität der Mannschaft: Mathias Fetsch.
Offenbach. 

Beim Fußball-Drittligisten Kickers Offenbach ist die Lage derzeit nicht rosig. Weder wirtschaftlich noch sportlich. Zur finanziellen Situation des mit hohen Schulden belasteten Vereins will Präsident Frank Ruhl derzeit keine Auskunft geben. "Wir haben bei der Wahl gesagt, dass wir nach sechs Monaten einen Rechenschaftsbericht abgeben werden. Deshalb wird im März eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, auf der wir einen Rapport liefern werden", sagte Ruhl gestern.

Zuvor werden am 25. Februar die verantwortlichen Gremien mit der Lage vertraut gemacht. Derzeit wühlen seit Ende Dezember Rechnungsprüfer in den Akten und Verträgen, um endlich den tatsächlichen Stand der Dinge zu erfahren. "Die Arbeit ist zu 98 Prozent getan", so Ruhl.

Verbessern könnte sich die finanzielle Situation durch ein weiteres Pokal-Wunder. Gegen Wolfsburg hoffen die Kickers im Viertelfinale am 26. Februar auf ein volles Stadion am Bieberer Berg. Unmittelbar nach dem morgigen Heimspiel gegen Alemannia Aachen werden die ersten Karten im freien Verkauf angeboten. An der Kasse 4 zwischen der Haupt- und der Henninger-Tribüne sowie ausschließlich Stehplatzkarten an der Kasse 3 am Nordosteingang.

Zuvor geht es ab 14 Uhr um wichtige Punkte. Auch wenn es am Bieberer Berg niemand in den Mund nimmt: Die Kickers stecken im Abstiegskampf. Gegen Aachen zählt nur ein Sieg. Dies ist allerdings eine vertraute Situation: Am fünften Spieltag der Hinrunde fuhren die Offenbacher mit null Punkten im Gepäck nach Aachen, gewannen 3:1. Es folgten neun Punktspiele ohne Niederlage. "Ich bin überzeugt von unserer Qualität", glaubt Stürmer Mathias Fetsch an den ersten Sieg nach fünf Niederlagen in Folge.

Obwohl Aachen im November den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, woraufhin etliche Spieler den Verein verließen, holten die Gelb-Schwarzen zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen. "Sie haben gezeigt, dass sie noch leben. Aber wir sind stärker", meint OFC-Trainer Arie van Lent, dem Torwart Robert Wulnikowski wieder zur Verfügung steht. Fehlen wird Sead Mehic (Gelbsperre), ein Fragezeichen steht hinter dem Eisatz von Nico Feldhahn (krank) und Marcel Avdic (Muskel-Verhärtung). löf

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