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Ackers hütet das Löwen-Tor

Nach den Turbulenzen der vergangenen Woche ist beim Eishockey-Oberligisten Löwen Frankfurtetwas Ruhe eingekehrt.
Frankfurt. 

Der neue Coach Martin Jiranek hat vor den Partien am Wochenende - am heutigen Freitag (19.30 Uhr) geht es zu Hause gegen die Rostock Piranhas, am Sonntag (19 Uhr) nach Halle zu den Saale Bulls - im Training an den Stellschrauben gedreht: "Wir haben viel am Powerplay gearbeitet, darauf kommt es besonders in engen Spielen an." Genau so wichtig ist aber, dass drei wichtige Akteure wieder an Bord sind. Michael Schmerda und Lanny Gare haben Verletzung beziehungsweise Grippe soweit auskuriert, Tom Fiedler seine Sperre abgesessen. Dieses Trio ist nicht nur individuell wichtig, mit ihm kann Jiranek auch wieder auf die zuvor bewährten Reihen bauen.

Gleichzeitig ist er allerdings nun auch gezwungen, vier Spieler auf die Tribüne zu setzen, da nur 15 Akteure über 21 Jahren eingesetzt werden dürfen. Wer dies sein wird, darüber will der Coach kurzfristig entscheiden. Eine kleine Überraschung wird es im Spiel gegen Rostock auf der Torwartposition geben: Zum ersten Mal seit Wochen wird Boris Ackers beginnen. "Was Daniel Kovacic kann, habe ich gesehen. Aber ich muss auch unsere andere Torhüter unter Wettkampfbedingungen testen, damit wir für den Fall der Fälle vorbereitet sind", erklärt Jiranek.

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Neue Bewegung ist in das Aufstiegsthema gekommen, nachdem am Mittwoch Zweitligist Hannover Indians einen Insolvenzantrag stellen musste. Laut den Durchführungsbestimmungen der Eishockey-Spielbetriebs-Gesellschaft (ESBG) bedeutet der Insolvenzantrag zugleich, dass die Indians die Zweite Liga verlassen müssen - unabhängig davon, ob die Insolvenz noch abgewendet werden kann. Damit steht Hannover als Absteiger fest. Doch was bedeutet das für die aufstiegswilligen Oberligisten wie Frankfurt, Kassel oder Bad Nauheim? Streitpunkt ist nach wie vor die Haltung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und der Landesverbände (LEVs), die weiter behaupten, es gäbe keine gültige Aufstiegsregelung. Demgemäß würde kein Oberligist aufsteigen und die Zweite Liga lediglich mit zwölf Clubs spielen. Auf einer Ligentagung der Zweitligisten am Mittwochabend in Bietigheim sprachen sich allerdings die Clubvertreter geschlossen dafür aus, wie geplant in der Saison 2013/14 mit 14 Vereinen zu spielen. Dies würde gemäß den Bestimmungen der ESBG bedeuten, dass nicht nur der Meister aufsteigt, sondern auch ein weiterer Oberligist nachrückt.

Im Streit zwischen DEB und ESBG dürfte eine Entscheidung aber wohl erst vor Gericht fallen. Noch verworrener könnte es werden, falls Zweitligist ESV Kaufbeuren keine Lizenz erhält, denn das Eisstadion der Allgäuer ist aktuell wegen erheblicher Baumängel auf unbestimmte Zeit gesperrt. Doch so oder so: Zu allererst müssen die Löwen die sportliche Qualifikation schaffen, in dem sie die Endrunde überstehen und wenigstens ins Play-off-Halbfinale kommen, ehe sie sich Gedanken über den Aufstieg machen. Dazu sind zwei Siege am Wochenende Pflicht. goh

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