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Ein torhungriger Eisbär für die Löwen

Nach dem Feuerwerk des vergangenen Wochenendes, als die Löwen Frankfurt zwei packende Derbys in ausverkauften Hallen absolvierten, kehrt in der Eishockey-Oberliga West wieder der Alltag ein.
Bekommt Verstärkung: Trainer Frank Gentges Bekommt Verstärkung: Trainer Frank Gentges
Frankfurt. 

Auf die Löwen warten zwei Pflichtaufgaben gegen unterlegene Teams: Am Freitag gastieren die Frankfurter um 20 Uhr am Essener Westbahnhof, am Sonntag stellen sich zur ungewohnten Zeit (16.30 Uhr) am Ratsweg die Hammer Eisbären. Die Löwen laden zum Familientag ein, in dessen Rahmen der Zoo Frankfurt mit der Spendenaktion "Löwen für Löwen" vor Ort ist. Am Zoo-Stand im Eingangsbereich gibt es beim Glücksrad viele Preise zu gewinnen.

Der erste Spieler aus Hamm ist übrigens bereits in Frankfurt eingetroffen – und wird eine Weile bleiben: Der zu den besten Torjägern der Liga zählende Stürmer Ibrahim Weißleder wechselte von den Eisbären zu den Löwen. "Seine Verpflichtung ermöglicht uns auch bei der einen oder anderen Verletzung mit drei kompakten Blöcken zu agieren. Ich hoffe, dass Ibrahim seine Torjägerqualitäten auch bei uns unter Beweis stellen kann, denn mit dem Toreschießen haben viele Spieler bei uns gewisse Probleme", sagt Löwen-Trainer Frank Gentges, der darauf hinweist, dass der 22-Jährige schnell lernen müsse: "Bei den Spielen unter den Spitzen-Teams geht es anders zur Sache. Einfache Spiele gibt es jetzt sowieso nicht mehr."

Eine weitere Verstärkung gibt es in der Abwehr: Der im Oktober schwer verletzte Manuel Neumann (Bruch des fünften Halswirbels) feiert unerwartet bereits jetzt ein Comeback. "Ein kleines Wunder", kommentiert Gentges die Rückkehr. In vier Wochen hofft er auch den ebenfalls schwer verletzten Steven Bär (Augenverletzung) wieder im Team begrüßen zu können. Dies sei wichtig, nachdem sich die Verpflichtung eines ausländischen Verteidigers nicht habe realisieren lassen. Mit zwei Cracks war sich Gentges mehr oder weniger einig, da der Kanadier Lance Monych es aber vorzog, als dritter Ausländer auf der Tribüne auf seine Chance zu warten, anstatt sich zu verändern, konnte kein Kontingentspieler mehr verpflichtet werden.

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Verlassen hat die Löwen inzwischen der 20 Jahre alte Stürmer Marvin Bauscher, der mehrfach verletzt und erkrankt war, kaum Spielpraxis bekam, und nach Schweinfurt wechselt.

Auch die Hauptkonkurrenten im Titelrennen schlugen kurz vor dem gestrigen Ende der Transferperiode noch einmal zu: Die Kassel Huskies holten aus Waldkraiburg (Bayernliga) den slowenischen Verteidiger Jan Loboda. Als dritter Ausländer sitzt er vorerst zwar noch auf der Tribüne, doch die Nordhessen hoffen, dass der Kanadier Kyle Doyle bald eingedeutscht wird. Bad Nauheim verpflichtete wiederum als Ersatz für den gerade nach San Francisco abgewanderten Martin Lee den US-amerikanischen Stürmer Brad Miller.löf

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