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Perwas vertritt Katzurin gegen die Bayern

Die neue Verantwortung bei den Fraport Skyliners ließ sich Klaus Perwas nicht anmerken. Ruhig und konzentriert beantwortete er gestern die Fragen vor dem Auswärtsspiel (Samstag, 19 Uhr) beim FC Bayern München.
Frankfurt. 

Ein Spiel, bei dem der Assistenztrainer der Cheftrainer des Frankfurter Basketball-Bundesligavereins sein wird. Denn nach dem Tod seines Vaters ist Headcoach Muli Katzurin in seine Heimat Israel gereist. In einer Woche möchte der 58-Jährige an seinen Arbeitsplatz in Frankfurt zurückkehren – einen Tag vor dem Spiel des Tabellenviertletzten am Samstag in Bayreuth.

"Mit Klaus und Eric haben wir kompetente Leute", sagt Kapitän Marius Nolte. Statt beim Spiel des Frankfurter Pro-B-Teams an diesem Samstag in Langen zu sein, wird Eric Detlev Perwas in München assistieren. Detlev gehört ohnehin zum Trainerstab von Katzurin.

Dowell fällt aus Kader

Perwas war schon einmal für ein Spiel Cheftrainer. Ende September 2010 übernahm der frühere Nationalspieler bei der Champions-Cup-Begegnung gegen Bamberg das Kommando, als der damalige Headcoach Gordon Herbert aus gesundheitlichen Gründen fehlte. Es sei ein "großer Unterschied", sagt Perwas über seinen Rollenwechsel. "Ich kann mir vieles denken. Am Ende hat aber immer Muli Katzurin die Entscheidungen getroffen." Nun hat er das letzte Wort.

Eine Entscheidung hat Katzurin aber vor seiner Abreise am Mittwoch doch noch gefällt. Dion Dowell gehört nicht zum Frankfurter Kader, der Power Forward wird heute auch nicht mit nach München reisen. Mit den Neuzugängen Ryan Brooks und LaQuan Prowell, die Anfang dieser Woche vom wirtschaftlich angeschlagenen Ligarivalen Gießen 46ers kamen, beschäftigen die Hessen nun sieben Profis aus den Vereinigten Staaten – das ist einer zu viel. Deswegen dürften sie Dowell den Rat gegeben haben, sich einem neuen Verein anzuschließen. Denn für ihn wäre wohl allenfalls Platz im Aufgebot, wenn ein Landsmann verletzt ausfiele.

Vom Power Forward Prowell versprechen sich die Frankfurter mehr. Dessen Eingewöhnungszeit wie die von Brooks könnte kürzer ausfallen, da sie jeweils einen ihrer neuen Mitspieler schon kennen: Brooks den Frankfurter Center Zachery Peacock aus gemeinsamer Zeit in Gießen und Prowell Quantez Robertson aus Collegezeiten. "Ryan und LaQuan haben sich bisher sehr positiv gezeigt", sagt Perwas. "Sie kennen die Liga. Und sie sind in guter körperlicher Verfassung."

Von seinem Team fordert der vorübergehende Cheftrainer eine "bessere Verteidigung" und mehr Konsequenz bei den Rebounds. Im Duell mit dem Dritten sieht er Frankfurt in der Außenseiterrolle. Perwas: "Es ist eine einfache Situation, jetzt Ryan und LaQuan in die Mannschaft zu bringen." jda

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