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SV Darmstadt 98: Schuster über Dortmund: „Der beste Tabellenzweite Europas”

Das nächste Heimspiel wird für Darmstadt 98 besonders schwer. Am Mittwochabend kommt Borussia Dortmund ans Böllenfalltor. Trainer Schuster gerät da regelrecht ins Schwärmen.
Darmstadts Trainer Dirk Schuster. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv Darmstadts Trainer Dirk Schuster.
Darmstadt. 

Thomas Tuchel freut sich schon auf das Spiel am altehrwürdigen Böllenfalltor. „Das ist so, wie es mal begonnen hat. Das ist Fußball pur und eine besondere Atmosphäre”, sagte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Gastspiel beim SV Darmstadt 98 an diesem Mittwochabend (20.00 Uhr/Sky).

Die Chancen, etwas mitzunehmen, stehen für seine Mannschaft obendrein nicht schlecht. Der BVB sei der „beste Tabellenzweite Europas”, sagte Darmstadts Trainer Dirk Schuster am Dienstag ehrfurchtsvoll. Und wenn es an der bisherigen Saison des widerspenstigen Aufsteigers überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann ist das die schwache Heimbilanz. Nur eines ihrer elf Heimspiele haben die „Lilien” bislang gewonnen. Das ausgerechnet am Mittwoch gegen Dortmund zu ändern, wird schwer.

„Dortmund ist die zweite Kraft in Deutschland, hat enorme Qualitäten und durchweg Nationalspieler auf allen Positionen”, lobte Schuster. „Viele Ballbesitzpassagen werden schwarz-gelb sein, ich rechne nicht mit viel Ballbesitz.” Seiner Mannschaft gibt er stattdessen das mit auf den Weg, was eigentlich für alle 34 Darmstädter Saisonspiele gilt: „Wir müssen 90 bis 95 Minuten Kampf bieten, wollen aber auch mutig sein und vielleicht einen Punkt hierbehalten.”

Im Hinspiel ist das dem Aufsteiger schon einmal gelungen. Da traf wer anders als Kapitän Aytac Sulu in der letzten Spielminute zum völlig überraschenden 2:2 in Dortmund.

Da hatten die „Lilien” noch das Glück, was ihnen zuletzt fehlte. Gegen Bayer Leverkusen (1:2), den FC Bayern München (1:3) und Werder Bremen (2:2) lagen sie jeweils in Führung, holten aus diesen drei Spielen aber nur einen Punkt. Auch deshalb hat der Aufsteiger trotz der starken Leistungen, die er regelmäßig zeigt, und trotz des vielen Lobs, das er dafür erhält, weiterhin nur vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

„Für uns ist jeder Punkt enorm wichtig”, sagte Schuster. Ein „Bonusspiel” möchte er die Partie gegen Dortmund deshalb auch nicht nennen. Seine Vorfreude ist nicht weit von der des Kollegen Tuchel entfernt: „Mittwochabend, Flutlicht, volles Haus - es ist ein stückweit angerichtet”, meinte der Darmstädter Coach.

(dpa)
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